York Ambros hat Führung gelebt – und sie schließlich neu erfunden. Nach fast zwei Jahrzehnten als Manager in der IT wechselte er die Perspektive: Heute unterstützt er Führungskräfte dabei, sich selbst und ihre Mitarbeiter besser zu verstehen. Im Interview mit unserer Redaktion gibt er Einblicke in seinen unkonventionellen Weg, seine größte Krise – und warum er Coaching als emotionale Müllabfuhr bezeichnet.
„Meine Geschichte ist eine Serpentinenstraße den Berg hinauf“, sagt York Ambros im Gespräch und bietet uns gleich das „Du“-Wort an. Seine Karriere begann ungerade – und gerade deshalb spannend: Obwohl ihn Technik schon früh faszinierte, entschied er sich für die AHS, nicht die HTL. Nach der Matura half er im Jahr-2000-Umbruch, IT-Systeme am Laufen zu halten, begann ein BWL-Studium und arbeitete nebenbei als Systemadministrator.
Ein Schlüsselmoment kam früh: Der Chef bat ihn nach wenigen Monaten zum Gespräch. „Er meinte: ‚So ein richtiger Techniker bist du nicht.‘ Ich dachte, ich werde gefeuert.“ Doch stattdessen sah sein Vorgesetzter ein Talent: York konnte nicht nur mit Rechnern, sondern auch vor allem mit Menschen. Er wurde – noch grün hinter den Ohren – Projektleiter. Die erste Führungsrolle.

Portrait von York Ambros / Matthias Auer
Die neuen Aufgaben waren spannend – aber auch fordernd. York erlebte, wie sich Kolleg*innen distanzierten, sobald er ihre Führungskraft wurde. Später, als Abteilungsleiter, stand er vor einer besonders schweren Entscheidung: „Ich musste einen 47-jährigen Mitarbeiter mit zwei Kindern kündigen. Das hat mir schlaflose Nächte bereitet.“
Diese Erfahrungen wurden zum Wendepunkt. Denn York musste erkennen: Das BWL-Studium hatte ihm viel über Unternehmensführung beigebracht – aber nichts über Menschenführung. „Ich war ratlos, wusste nicht, wie ich mit der Situation emotional umgehen soll“, erinnert er sich. Die Suche nach dem „heiligen Gral der Mitarbeiterführung“ begann.
Ich habe mit meinem Sohn am Schoß gelernt, wie man Menschen nicht nur managt, sondern erreicht.
Diese Suche führte ihn zu einem Coach – und schließlich zu einer Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater. Vier Jahre Ausbildung, 750 Praxisstunden. Eine Investition, die York trotz Führungsposition auf sich nahm. Im Jahr 2020 traf er eine mutige Entscheidung: Er verabschiedete sich nach fast 20 Jahren aus dem Business und ging in Bildungskarenz, um seine Ausbildung zu beenden. „Ich habe mit meinem Sohn am Schoß gelernt, wie man Menschen nicht nur managt, sondern erreicht.“ Heute ist genau diese Verbindung – zwischen wirtschaftlichem Denken und emotionaler Tiefe – das Markenzeichen seiner Arbeit.
Corona ermöglichte es ihm, erste Online-Coachings zu geben – eine Zeit, die er nicht nur beruflich, sondern auch privat nutzte: „Am Vormittag hatte ich Zeit für meinen Sohn Matthias, am Nachmittag habe ich Coachings gegeben“, erzählt York. 2021 stieg er bei der factor happiness Gmbh ein – ein Zusammenschluss mehrerer Berater*innen, in dem er der einzige Business-Coach war. Ein Jahr später machte er sich selbstständig.

York Ambros beim Training mit Coaching-Teilnehmern / Matthias Auer
Heute begleitet York Ambros Führungskräfte, die – wie er früher – mit großen Verantwortungen und oft wenig Vorbereitung konfrontiert sind. Seine Coachings folgen einem klaren Ablauf: kostenloses Erstgespräch, Auftragsklärung, dann zehn Einzelsitzungen im zweiwöchigen Rhythmus.
Dabei geht es weniger um Zahlen als um Haltung. „Ich helfe meinen Klientinnen und Klienten, sich von Energievampiren zu befreien und zeige ihnen ihre Energietankstellen“, sagt York. Ein zentrales Thema: Emotionale Intelligenz. Denn wer Emotionen – eigene und fremde – versteht, kann besser kommunizieren, führen, entscheiden.
„Viele Führungskräfte haben nie gelernt, mit Gefühlen wie Frustration, Überforderung oder Konflikten bewusst umzugehen“, beobachtet York Ambros. Die Folge: Stress, Konflikte, Eskalation. Sein Ziel: Diese Muster sichtbar machen – und verändern.
York’s Background in der IT hat sich als Vorteil erwiesen. „30 Prozent meiner Klient*innen sind aus der IT – ich spreche ihre Sprache, kenne ihre Realität.“ Genau das ist sein Alleinstellungsmerkmal. Sichtbar gemacht hat er es über Social Media – mit Erfolg. Auf LinkedIn wuchs seine Community von 257 Kontakten auf über 10.000 Follower. Mit gut rankenden Google-Einträgen und Weiterempfehlungen hat sich York Ambros mittlerweile einen stabilen Kundenstamm aufgebaut.
Seine Kund*innen kommen heute aus allen Bereichen – von IT über Immobilien bis Tourismus. Auch Namen wie das Weingut Esterházy und OTTO Immobilien finden sich unter seinen Referenzen.

York Ambros führt Strategiegespräche mit seinen Kunden / Matthias Auer
Eines der wichtigsten Themen in seinen Workshops: Fehlerkultur. „Wenn du nicht scheiterst, hast du nichts gelernt“, sagt York. Eine Übung nennt er besonders eindrucksvoll: der „heiße Stuhl“. Nach der Kaffeepause steht ein Stuhl in der Mitte des Raums. Er fragt nach einem Freiwilligen. Meist wird weggeschaut, aufs Handy gestarrt – bis sich jemand doch setzt. „Dann bedanke ich mich, die Übung ist vorbei.“ Die Botschaft: Erwachsene vermeiden Fehler. Kinder nicht.
Schon als Kind habe er erlebt, wie Lernen mit Anstrengung gleichgesetzt wird. „Ich habe mit einem Freund Mathe gelernt und wir hatten Spaß. Meine Mutter sagte: ‚Ich dachte, ihr lernt?‘ – Da wurde mir klar: Viele glauben, Lernen darf keinen Spaß machen.“
York hat sein Modell auf drei Säulen gestellt: Persönliches Coaching, Workshops zur emotionalen Intelligenz – und Keynotes. Für Letztere investierte er über 10.000 Euro in eine professionelle Speaker-Ausbildung. „Ich möchte das Thema über Storytelling greifbar machen“, sagt er. Erste Bühnenauftritte gab es bereits – die nächsten stehen an. Der Name York Ambros soll künftig auch als Speaker und Autor präsent sein.
Denn aktuell schreibt er an einem Buch: „Das psychologische Handwerkszeug für Führung“, soll es heißen. Veröffentlichung: spätestens 2026.

York Ambros hält eine Keynote vor begeistertem Publikum / Moritz Scheer
York zitiert gern den Management-Vordenker Peter F. Drucker: „Nur wenige Menschen sehen ein, dass sie letztendlich nur eine einzige Person führen können – und auch müssen. Diese Person sind sie selbst.“ Genau daran arbeitet er mit seinen Coachees. Für ihn ist eine Führungskraft keine Maschine, sondern ein Mensch – mit Gefühlen, Zweifeln, Mustern.
Und genau diese Menschlichkeit wird, glaubt er, künftig noch wichtiger: „Die KI hat die Rationalität längst übernommen. Der Mensch bleibt, was ihn einzigartig macht: seine Gefühle.“
Und ein fundiertes Wissen aus der Psychologie hilft dabei – beruflich wie privat erfolgreicher zu sein. Deshalb macht York allen Kunden bereits zu Beginn klar: „Hinter jeder negativen Emotion steckt ein unerfülltes Bedürfnis und oft lösen diese negativen Gefühle unbewusste Verhaltensmuster aus.“
York ist überzeugt: “ Wenn man seine Gefühle besser verstehen und kontrollieren lernt, dann ist man viel produktiver. Denn es ist ein psychologisches Fakt, dass negative Gefühle unsere Leistungsfähigkeit reduzieren.“ Und aus diesem Grund hilft York seinen Kunden, dabei ihre emotionale Intelligenz zu steigern. Und seine Haltung als Coach findet sich auch in seinem Leitspruch wieder: „Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Beziehung zu dir selbst!“
Zur Website von York Ambros geht es hier.
Beitragsbild: © Justin Bockey
]]>Mittelständische Unternehmen, Konzerne oder staatlich geführte Institutionen – sie alle vertrauen auf sein Geschick. Bernd Spiess zeigt seit mehr als 10 Jahren großen Unternehmen, wie sie ihre Produkte an den Mann bringen. Doch wer ist der Unternehmensberater und Verhandlungstrainer, über den die Führungsriege spricht? Ein Portrait.
Genau so wie ein Profisportler gutes Training braucht, um am Match-Tag glänzen zu können, kommen auch Top-Verkäufer nicht ohne eine passende Strategie aus. Dieses Beispiel zeigt uns Bernd Spiess gleich zu Anfang unseres Gesprächs auf, als wir ihn fragen, wieso man ihn bei renommierten Banken, Energie- und IT-Unternehmen sowie im Bereich Automotive und der Industrie so häufig anfragt. Wir treffen den 50-jährigen Unternehmer zu einem Kaffee ganz ohne die Hektik des Berufsalltags.
Wir bemerken schnell, dass sich ein Verkäufer – pardon – DER Verkäufer wohl nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt, denn auch wenn wir in unsere Fragen Zynismus einbauen, um ihn aus der Reserve zu locken, reagiert er mit Gelassenheit und Charme. Bernd Spiess hat sich nach seinem Wirtschaftsstudium die Karriereleiter hochgehangelt, zum Schluss hat er fast 10 Jahre lang als Vertriebsleiter und zuletzt in der Geschäftsleitung in einem erfolgreichen Fuhrparkmanagement-Unternehmen gearbeitet.
Referenzen und Erfahrung, darauf komme es an bei der Auswahl eines Trainers, dem man schließlich die Zukunft seiner Verkaufszahlen in die Hand legt. Viele der selbsternannten Coaches, die man online heute zuhauf findet, haben selbst gar keine weitreichenden Erfahrungen, geschweige denn Erfolge vorzuweisen.
„Meine Erfolge sind zum Glück öffentlich einsehbar.“ fügt Bernd Spiess ein wenig Stolz hinzu. Dennoch gesteht er ein, dass er nicht für jedes Unternehmen das perfekte Match sein kann. „Es gibt Gespräche, da verstehe ich mich mit Menschen super gut, am Ende kommen wir aber zu dem Schluss dass unsere Ansichten zu unterschiedlich sind. Wenn ich ein Projekt annehme, dann muss ich das zu 100% vertreten können und dahinterstehen. Das Bauchgefühl spielt also schon auch noch eine Rolle.“
Gut vorbereitet sein, authentisch sein und gut zuhören können. Der Verkäufer ist die Brücke des Kunden, die ihn dabei unterstützt, eine Lösung für sein Problem zu finden.
Während man noch vor einigen Jahren den Großteil der Produktinformationen vom Verkäufer erstmals präsentiert bekam, ist heute fast alles online abrufbar. KI-unterstützt kann man manchmal sogar die Dienstleistung simulieren oder das Produkt erleben (Beispielsweise das Auto-Modell in einer virtuellen Welt Probe fahren). „Heute steht im Verkauf der Mensch und das Vertrauen im Vordergrund“ heißt das für den Verkaufstrainer im Umkehrschluss. Der Verkäufer müsse dem Kunden ein gutes Gefühl geben, eine Beziehung aufbauen und mit Zusatzleistungen punkten. Reines Fachwissen reiche laut Spiess längst nicht mehr aus.

Vertriebstrainer Bernd Spiess lächelt selbstbewusst in die Kamera / zvg
Viele Dienstleistungen sind und bleiben nicht standardisierbar – dessen ist sich Spiess sicher. Daher würden Verhandlungen sogar wichtiger, statt unwichtiger. Sobald die einheitlichen Prozesse nicht mehr greifen, ist wieder Verkaufs- und am Ende des Tages Verhandlungsgeschick des jeweiligen Verkäufers gefragt.
„Gut vorbereitet sein, authentisch sein und gut zuhören können. Ein Verkäufer ist im Verkaufsgespräch seine Brücke, beziehungsweise sein Dienstleister, der ihn dabei unterstützt, eine individuelle Lösung für sein Problem zu finden.“
Kunden würden ausschließlich kaufen, wenn sie einen Mehrwert für sich erkennen, meint Spiess. Viele Verkaufsgespräche drehen sich jedoch um Produkteigenschaften und Produktvorteile. Damit bekomme der Kunde in vielen Fällen das Gefühl der Vergleichbarkeit und man mündet automatisch in einer intensiven Preisdiskussion. Das könne vermieden werden.
Der Nutzen müsse dem Kunden klar sein, und das solle so einfach wie möglich gestaltet werde, wenn es nach Spiess geht. Komplexe fachliche Erklärungen seien im Erstgespräch fehl am Platz, es müsse erst einmal eruiert werden, inwiefern die Dienstleistung oder das Produkt den Kunden wirklich zu seinem Endziel bringt.
Während manche Vertriebsleiter von Workshops und Trainings begeistert sind, trauen es sich andere zu, ihren Mitarbeitern das nötige Wissen selbst beizubringen. Aufgrund der schweren Messbarkeit spalten sich die Meinungen zu kostspieligen Schulungen in mittelständigen, aber auch in großen Firmen. „Für mich ist das beste Ergebnis, dass meine Kunden mich immer wieder anrufen.“ zeigt sich Bernd Spiess zufrieden mit seinen Erfolgen. Außerdem fügt er an: „Wenn man die Kosten eines Trainings auf den einzelnen Mitarbeiter herunter rechnet, und die Vertriebsleitung sowie der Mitarbeiter selbst seinen Teil dazu leistet, dass das Gelernte auch in der Praxis umgesetzt wird, ist der ROI meistens sehr gut und es rechnet sich schnell.“
Zum Abschluss unseres Gesprächs wollen wir wissen: Worauf muss sich ein Mitarbeiter einstellen, wenn er den Trainingssaal betritt und eine Schulung mit Bernd Spiess bevorsteht? Die Antwort des Profis kommt dabei wie aus der Pistole geschossen: „Viel Arbeit“. Spiess lacht, fügt aber hinzu: „In meinen Schulungen gibt es kein zurücklehnen und ‚berieseln lassen‘. Ich arbeite mit den Mitarbeitenden an den tatsächlichen Problemen, mit denen sie im täglichen Geschäft konfrontiert werden. Das ist anstrengend, dafür lohnt es sich am Ende umso mehr. Aber keine Sorge, der Humor kommt bei mir nie zu kurz! “

Privat muss nicht bei jeder Sache beinhart verhandelt werden, gibt Bernd Spiess zu – wenn es um die ehemaligen Spielzeuge seiner Kinder geht, ist der Niederösterreicher auch einmal großzügig und gibt nach. Schließlich sei es ja für einen guten Zweck. Und bei Zeit mit der Familie müsse das Unternehmen auch mal außen vorgelassen werden, betont Spiess. „Das gilt es dann zu managen, dass man sich die Zeit auch nimmt.“ In den nächsten Jahren wolle er sein Unternehmen weiter vergrößern und vor allem am deutschen Markt weiter ausbauen. „Mal sehen, was noch alles auf mich zukommt.“ gibt er sich abenteuerlustig. Und Apropos Abenteuer Eine Tour mit dem Wohnwagen durch Europa mit seiner Lebensgefährtin soll auch noch anstehen.
Zur Website von Bernd Spiess geht es hier.
]]>Gegründet wurde Empion Ende 2021 von Dr. Annika von Mutius und ihrer Studienfreundin Dr. Larissa Leitner, beide Absolventinnen der WHU. Annikas Erfahrungen aus dem Silicon Valley, insbesondere bei einem Robotics Startup, und Larissas Kompetenzen bildeten die Grundlage für Empion. Ihre Vision war es, KI-gestütztes Headhunting zu ermöglichen, das Kandidaten und Unternehmen basierend auf Werten, Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen zusammenbringt.
Das Jahr 2023 begann für Empion als kleines Team, bestehend aus Annika, Larissa und ihrem ersten Mitarbeiter David. Aber im Laufe des Jahres erlebte das Unternehmen einen enormen Wachstumsschub. Eine Seed-Finanzierung von sechs Millionen Euro, eine neue Büroumgebung und eine Teamvergrößerung auf rund 30 Personen kennzeichnen diesen Wandel.
Annika erkannte 2023, dass individuelle Leistungen, wie das Gewinnen eines Kunden, weniger Bedeutung haben als Teamerfolge. Ein prägender Moment war, als ein von ihr unbekannter Kundenvertrag unterschrieben wurde, ein klarer Beleg für das erfolgreiche Wirken ihres Teams.

Gruenderinnen Empion Dr. Anna von Mutius / Dr. Larissa Leitner
Neben beruflichen Zielen möchte Annika von Mutius im Jahr 2024 auch persönliche Ambitionen verfolgen, wie ihre verlorene Lesefreude wiederzufinden. Zu den Herausforderungen im vergangenen Jahr zählte unter anderem der Umgang mit Banken und administrativen Hürden.
Besonders stolz ist sie auf ihre Beziehung zu Mitgründerin Larissa, die sich auch in schwierigen Zeiten als stark und zuverlässig erwiesen hat. Ein Bedauern von Annika von Mutius ist die Vernachlässigung des persönlichen Austauschs mit Kollegen aufgrund ihrer vielen Reisen und Veranstaltungen.
If you can’t beat it, join it.
Der beste Business-Ratschlag, den sie 2023 erhielt, war „If you can’t beat it, join it“, der die Wichtigkeit von Teamarbeit und gemeinsamen Anstrengungen unterstreicht. Trotz gelegentlichen Schlafmangels bleibt Annika lebensbejahend und engagiert.
In ihrer Freizeitgestaltung für das Jahr 2024 möchte Annika von Mutius mehr Ruhe finden, vorzugsweise durch Alleinsein. Einige persönliche Ausgaben, wie das gemietete, aber selten genutzte Fahrrad, möchte sie reduzieren. Stattdessen plant sie, in die Einrichtung ihrer neuen Wohnung zu investieren, insbesondere in Lampen und Vorhänge in Sonnengelb.
Ein Bereich, in dem sie 2024 sparen möchte, sind Ohrringe – trotz ihrer Liebe zu großen Schmuckstücken. Unverzichtbar für den Start ins neue Jahr ist für Annika ihre Mitgründerin Larissa.
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Schwarzenegger begann mit dem Bodybuilding zu einer Zeit, als der Sport durch den Einsatz von Steroiden revolutioniert wurde. Diese Veränderung bot ihm eine einzigartige Gelegenheit. Sein beeindruckender Körperbau passte perfekt in die damalige Zeit, als Hollywood begann, Interesse an Bodybuildern für Filmrollen zu zeigen. Ohne diese spezifische Zeitperiode und den Aufstieg der Steroide hätte Schwarzenegger vielleicht nie die gleiche Aufmerksamkeit erlangt. Diese Zeit revolutionierte gleichzeitig die US-Filmbranche und zeichnete ein Bild, das sich bis heute in typisch amerikanischen Filmen wiederfindet.
Ein entscheidender Faktor, den einige vermutlich aus den Augen lassen würden, ist seine genetische Veranlagung. Trotz der Ungewissheit, wie sein Körper auf das intensive Training und Steroide reagieren würde, hatte Schwarzenegger das Glück, eine genetische Grundlage zu besitzen, die ihn für den Bodybuilding-Erfolg prädestinierte.

Drittens kommt natürlich sein beeindruckender Einsatz hinzu. Trotz perfekter Genetik und der Unterstützung durch Steroide erforderte es enorme Anstrengungen, einen Körperbau wie den seinen zu erreichen. Dennoch hätten all diese Anstrengungen ohne das erforderliche Quäntchen Glück nicht gefruchtet.
Es ist wichtig zu betonen, dass Arnold Schwarzeneggers Geschichte zwar inspirierend ist, aber sie sollte realistisch betrachtet werden. Seine Karriere ist ein Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren, und nicht jeder, der ähnliche Anstrengungen unternimmt, wird denselben Erfolg haben. Das Festhalten an der Idee, dass bloße Entschlossenheit und harte Arbeit ausreichen, verkennt die Komplexität des wahren Erfolgs.
Von Schwarzeneggers Leben lernen wir vielmehr, dass Erfolg oft eine Kombination aus Leidenschaft, Stärke und glücklichen Umständen ist. Seine Karriere basierte darauf, seine Stärken zu erkennen und sie mit seinen Leidenschaften zu kombinieren. Anstatt sich blindlings gegen Widrigkeiten zu stemmen, nutzte er seine einzigartigen Qualitäten auf pragmatische Weise.
Diese Perspektive kann uns allen dienen, auch wenn wir vielleicht nicht denselben Erfolg wie Arnold Schwarzenegger erreichen. Es geht darum, unsere eigenen Stärken und Leidenschaften zu erkennen und realistisch zu kombinieren. Jeder von uns verfolgt seine eigenen Träume und Ziele und kann eines Tages an der Spitze seines eigenen Lebens stehen. Obwohl man für einen derart enormen Erfolg, wie ihn Arnold Schwarzenegger hatte, zusätzlich zu harter Arbeit und Leidenschaft auch Glück benötigt, sollte jedem bewusst sein, dass sich dieses Glück mit Ausdauer und Motivation erzwingen lässt…
Bildquelle Hauptbild: Copyright Concorde Filmverleih GmbH
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Geboren und aufgewachsen in Österreich, begann seine Karriere nicht unbedingt mit dem festen Vorhaben, die Tech-Welt zu erobern. Doch sein Weg führte ihn unweigerlich dorthin. Mit einem Hintergrund in Betriebswirtschaft und Informatik an der Johannes Kepler Universität in Linz wurde ihm bald klar, dass seine Leidenschaft an der Schnittstelle von Technologie und Geschäftsentwicklung liegt.
Im Jahr 2009, zu einer Zeit, als Smartphones und Apps gerade an Popularität gewannen, gründete er zusammen mit drei Freunden Runtastic. Das Unternehmen spezialisierte sich darauf, die neuesten mobilen Technologien zu nutzen, um Menschen dabei zu helfen, ihre Fitnessziele zu erreichen. Mit der Runtastic-App konnten Benutzer ihre Läufe, Radtouren und andere sportliche Aktivitäten verfolgen, analysieren und teilen. Doch was Runtastic wirklich von anderen Fitness-Apps unterschied, war sein Engagement für ein umfassendes Benutzererlebnis, das von der Community und der Datenanalyse unterstützt wurde.
© Florian Gschwandtner
Unter Gschwandtners Führung wuchs Runtastic rasch zu einem der führenden Player in der Fitness-App-Branche heran. Dieser Erfolg blieb nicht unbemerkt. 2015 erwarb der Sportartikelriese Adidas das Unternehmen für beeindruckende 220 Millionen Euro, ein Beweis für den Wert und die Vision, die Gschwandtner und sein Team in Runtastic eingebracht hatten.
Nach dem Verkauf von Runtastic widmete sich Gschwandtner neuen Projekten und Möglichkeiten. Seine Begeisterung für Start-ups und Innovationen führte ihn zu diversen Mentorentätigkeiten und Investitionen in aufstrebende Unternehmen. Er wurde zu einem Vorbild für viele junge österreichische Gründer und spielte eine Schlüsselrolle dabei, Österreich als einen lebendigen und dynamischen Ort für Start-ups und Technologieinnovationen zu etablieren.
Gschwandtners Einfluss geht über die Grenzen von Runtastic und die Fitness-App-Industrie hinaus. Als Visionär, Leader und Innovator hat er gezeigt, dass mit Entschlossenheit, Leidenschaft und der richtigen Idee jeder große Träume verwirklichen kann.
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Johann Lafer, ein Name, der mittlerweile weit über die Grenzen der kulinarischen Welt hinaus bekannt ist, steht seit mehr als drei Jahrzehnten im Rampenlicht. Sein Talent, sein Wissen und seine Leidenschaft für das Kochen haben ihn zu einer festen Größe in der TV-Landschaft gemacht. Doch Lafers Vielseitigkeit hört hier nicht auf. Fernab der Kameras hat er sich auch als Hubschrauberpilot und insbesondere als Koch und erfolgreicher Buchautor einen Namen gemacht. Seine Werke sind nicht nur Kochanleitungen, sondern auch Zeugnisse seiner kulinarischen Reisen und Philosophien.
Anlässlich seines 66. Geburtstages könnte man sich fragen: Wie blickt ein Mann mit solch einer beeindruckenden Karriere zurück? Was sind die Momente, die ihn geprägt haben, und welche Herausforderungen hat er auf seinem Weg gemeistert? Welche Höhen und Tiefen hat er durchlebt und was hat ihn stets motiviert, weiterzumachen und sich ständig neu zu erfinden? Auf seiner Website gibt er Einblicke in sein Leben und seine Leidenschaft.

Die Frage nach seinen zukünftigen Zielen und Plänen bleibt spannend. In einem Alter, in dem viele darüber nachdenken, kürzer zu treten, könnte Lafer mit seinem unermüdlichen Antrieb und seiner Kreativität weiterhin für Überraschungen sorgen. Es wird interessant zu sehen sein, welche weiteren Projekte und Ideen er in der nächsten Phase seines Lebens verfolgen wird.
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Lieder wie „Waterloo“ und „Money, Money, Money“ sind weltweit bekannt. Aber seine unternehmerischen Tätigkeiten sind außerhalb Schwedens weniger bekannt. Abba, zu der auch Benny Andersson, Anni-Frid Lyngstad und Agnetha Fältskog gehören, hat schätzungsweise 400 Millionen Alben verkauft. Dabei ist es erstaunlich, dass sie auch nach fast 30 Jahren Pause 2021 ein Comeback feierten.
Ulvaeus betont die Bedeutung neuer Technologien für die Musikindustrie, wie Künstliche Intelligenz und Streamingdienste. Er glaubt, dass Künstler und Unternehmer beide die Fähigkeit haben sollten, Chancen zu erkennen und sie zu nutzen.
Der Abba-Sänger betont auch, dass Musiker Unternehmer sein müssen, um in der Branche erfolgreich zu sein. Er hat eigene Unternehmen gegründet, die darauf abzielen, der Musikbranche zu helfen, darunter Session Studio und Audoo.
In jüngster Zeit konzentriert sich Ulvaeus auf Pophouse, ein Unternehmen, das Musiker nach dem Abba-Modell zu langfristigem kommerziellen Erfolg führen möchte. Dabei geht es darum, sowohl altes als auch neues Publikum ständig mit Musik zu versorgen.
Zusammenfassend ist Björn Ulvaeus nicht nur ein talentierter Musiker, sondern auch ein geschickter Geschäftsmann, der die Musikindustrie versteht und sie durch seine verschiedenen Unternehmungen voranbringen möchte.
]]>In seiner Blütezeit als Handballspieler zeigte Löhr beeindruckende Leistungen, die ihm den Respekt und die Anerkennung der Sportwelt einbrachten. Als feste Größe in der deutschen Nationalmannschaft repräsentierte er Deutschland auf internationalen Bühnen.
Nach dem Ende seiner aktiven Sportkarriere fand Löhr seine wahre Berufung im Coaching. Seine Leidenschaft für Persönlichkeitsentwicklung führte ihn dazu, Seminare zu Themen wie Selbstmanagement, Motivation und Führung zu leiten. Dabei schöpft er nicht nur aus seinem reichen Fundus an Sporterfahrungen, sondern auch aus kontinuierlicher Weiterbildung und Recherche.
Jörg Löhr betont in seinen Seminaren und Büchern immer wieder die Kraft der Selbstverantwortung und des ständigen Lernens. Er glaubt, dass jeder Mensch das Potenzial hat, über sich hinauszuwachsen, und teilt seine Tools und Techniken, um diesen Wachstumsprozess zu unterstützen.
Löhr hat mit mehreren Büchern sein Wissen geteilt und ist häufig Gast in Talkshows und Podcasts. Seine Werke spiegeln seine tiefe Überzeugung wider, dass persönliche Weiterentwicklung der Schlüssel zu einem erfüllten Leben ist.
Während Löhr in der Öffentlichkeit steht, hält er Details über sein Privatleben eher zurück. Was jedoch bekannt ist: Er legt großen Wert auf Work-Life-Balance und die Zeit mit seiner Familie.
Mit mehrfachen Auszeichnungen wurde Jörg Löhr in den letzten Jahren für die herausragende Verbindung von fundierter Wissensvermittlung und seinem Talent zu begeistern geehrt. Anlässlich der Ehrung für sein Lebenswerk als Referent zog er in die German Speakers ‚Hall of Fame’ ein. Und es scheint noch lange nicht vorbei zu sein: Menschen, die nach Inspiration und Motivation suchen, können laut seiner offiziellen Website wohl noch einige Zeit auf die Unterstützung des Profis zählen.
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