York Ambros hat Führung gelebt – und sie schließlich neu erfunden. Nach fast zwei Jahrzehnten als Manager in der IT wechselte er die Perspektive: Heute unterstützt er Führungskräfte dabei, sich selbst und ihre Mitarbeiter besser zu verstehen. Im Interview mit unserer Redaktion gibt er Einblicke in seinen unkonventionellen Weg, seine größte Krise – und warum er Coaching als emotionale Müllabfuhr bezeichnet.
„Meine Geschichte ist eine Serpentinenstraße den Berg hinauf“, sagt York Ambros im Gespräch und bietet uns gleich das „Du“-Wort an. Seine Karriere begann ungerade – und gerade deshalb spannend: Obwohl ihn Technik schon früh faszinierte, entschied er sich für die AHS, nicht die HTL. Nach der Matura half er im Jahr-2000-Umbruch, IT-Systeme am Laufen zu halten, begann ein BWL-Studium und arbeitete nebenbei als Systemadministrator.
Ein Schlüsselmoment kam früh: Der Chef bat ihn nach wenigen Monaten zum Gespräch. „Er meinte: ‚So ein richtiger Techniker bist du nicht.‘ Ich dachte, ich werde gefeuert.“ Doch stattdessen sah sein Vorgesetzter ein Talent: York konnte nicht nur mit Rechnern, sondern auch vor allem mit Menschen. Er wurde – noch grün hinter den Ohren – Projektleiter. Die erste Führungsrolle.

Portrait von York Ambros / Matthias Auer
Die neuen Aufgaben waren spannend – aber auch fordernd. York erlebte, wie sich Kolleg*innen distanzierten, sobald er ihre Führungskraft wurde. Später, als Abteilungsleiter, stand er vor einer besonders schweren Entscheidung: „Ich musste einen 47-jährigen Mitarbeiter mit zwei Kindern kündigen. Das hat mir schlaflose Nächte bereitet.“
Diese Erfahrungen wurden zum Wendepunkt. Denn York musste erkennen: Das BWL-Studium hatte ihm viel über Unternehmensführung beigebracht – aber nichts über Menschenführung. „Ich war ratlos, wusste nicht, wie ich mit der Situation emotional umgehen soll“, erinnert er sich. Die Suche nach dem „heiligen Gral der Mitarbeiterführung“ begann.
Ich habe mit meinem Sohn am Schoß gelernt, wie man Menschen nicht nur managt, sondern erreicht.
Diese Suche führte ihn zu einem Coach – und schließlich zu einer Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater. Vier Jahre Ausbildung, 750 Praxisstunden. Eine Investition, die York trotz Führungsposition auf sich nahm. Im Jahr 2020 traf er eine mutige Entscheidung: Er verabschiedete sich nach fast 20 Jahren aus dem Business und ging in Bildungskarenz, um seine Ausbildung zu beenden. „Ich habe mit meinem Sohn am Schoß gelernt, wie man Menschen nicht nur managt, sondern erreicht.“ Heute ist genau diese Verbindung – zwischen wirtschaftlichem Denken und emotionaler Tiefe – das Markenzeichen seiner Arbeit.
Corona ermöglichte es ihm, erste Online-Coachings zu geben – eine Zeit, die er nicht nur beruflich, sondern auch privat nutzte: „Am Vormittag hatte ich Zeit für meinen Sohn Matthias, am Nachmittag habe ich Coachings gegeben“, erzählt York. 2021 stieg er bei der factor happiness Gmbh ein – ein Zusammenschluss mehrerer Berater*innen, in dem er der einzige Business-Coach war. Ein Jahr später machte er sich selbstständig.

York Ambros beim Training mit Coaching-Teilnehmern / Matthias Auer
Heute begleitet York Ambros Führungskräfte, die – wie er früher – mit großen Verantwortungen und oft wenig Vorbereitung konfrontiert sind. Seine Coachings folgen einem klaren Ablauf: kostenloses Erstgespräch, Auftragsklärung, dann zehn Einzelsitzungen im zweiwöchigen Rhythmus.
Dabei geht es weniger um Zahlen als um Haltung. „Ich helfe meinen Klientinnen und Klienten, sich von Energievampiren zu befreien und zeige ihnen ihre Energietankstellen“, sagt York. Ein zentrales Thema: Emotionale Intelligenz. Denn wer Emotionen – eigene und fremde – versteht, kann besser kommunizieren, führen, entscheiden.
„Viele Führungskräfte haben nie gelernt, mit Gefühlen wie Frustration, Überforderung oder Konflikten bewusst umzugehen“, beobachtet York Ambros. Die Folge: Stress, Konflikte, Eskalation. Sein Ziel: Diese Muster sichtbar machen – und verändern.
York’s Background in der IT hat sich als Vorteil erwiesen. „30 Prozent meiner Klient*innen sind aus der IT – ich spreche ihre Sprache, kenne ihre Realität.“ Genau das ist sein Alleinstellungsmerkmal. Sichtbar gemacht hat er es über Social Media – mit Erfolg. Auf LinkedIn wuchs seine Community von 257 Kontakten auf über 10.000 Follower. Mit gut rankenden Google-Einträgen und Weiterempfehlungen hat sich York Ambros mittlerweile einen stabilen Kundenstamm aufgebaut.
Seine Kund*innen kommen heute aus allen Bereichen – von IT über Immobilien bis Tourismus. Auch Namen wie das Weingut Esterházy und OTTO Immobilien finden sich unter seinen Referenzen.

York Ambros führt Strategiegespräche mit seinen Kunden / Matthias Auer
Eines der wichtigsten Themen in seinen Workshops: Fehlerkultur. „Wenn du nicht scheiterst, hast du nichts gelernt“, sagt York. Eine Übung nennt er besonders eindrucksvoll: der „heiße Stuhl“. Nach der Kaffeepause steht ein Stuhl in der Mitte des Raums. Er fragt nach einem Freiwilligen. Meist wird weggeschaut, aufs Handy gestarrt – bis sich jemand doch setzt. „Dann bedanke ich mich, die Übung ist vorbei.“ Die Botschaft: Erwachsene vermeiden Fehler. Kinder nicht.
Schon als Kind habe er erlebt, wie Lernen mit Anstrengung gleichgesetzt wird. „Ich habe mit einem Freund Mathe gelernt und wir hatten Spaß. Meine Mutter sagte: ‚Ich dachte, ihr lernt?‘ – Da wurde mir klar: Viele glauben, Lernen darf keinen Spaß machen.“
York hat sein Modell auf drei Säulen gestellt: Persönliches Coaching, Workshops zur emotionalen Intelligenz – und Keynotes. Für Letztere investierte er über 10.000 Euro in eine professionelle Speaker-Ausbildung. „Ich möchte das Thema über Storytelling greifbar machen“, sagt er. Erste Bühnenauftritte gab es bereits – die nächsten stehen an. Der Name York Ambros soll künftig auch als Speaker und Autor präsent sein.
Denn aktuell schreibt er an einem Buch: „Das psychologische Handwerkszeug für Führung“, soll es heißen. Veröffentlichung: spätestens 2026.

York Ambros hält eine Keynote vor begeistertem Publikum / Moritz Scheer
York zitiert gern den Management-Vordenker Peter F. Drucker: „Nur wenige Menschen sehen ein, dass sie letztendlich nur eine einzige Person führen können – und auch müssen. Diese Person sind sie selbst.“ Genau daran arbeitet er mit seinen Coachees. Für ihn ist eine Führungskraft keine Maschine, sondern ein Mensch – mit Gefühlen, Zweifeln, Mustern.
Und genau diese Menschlichkeit wird, glaubt er, künftig noch wichtiger: „Die KI hat die Rationalität längst übernommen. Der Mensch bleibt, was ihn einzigartig macht: seine Gefühle.“
Und ein fundiertes Wissen aus der Psychologie hilft dabei – beruflich wie privat erfolgreicher zu sein. Deshalb macht York allen Kunden bereits zu Beginn klar: „Hinter jeder negativen Emotion steckt ein unerfülltes Bedürfnis und oft lösen diese negativen Gefühle unbewusste Verhaltensmuster aus.“
York ist überzeugt: “ Wenn man seine Gefühle besser verstehen und kontrollieren lernt, dann ist man viel produktiver. Denn es ist ein psychologisches Fakt, dass negative Gefühle unsere Leistungsfähigkeit reduzieren.“ Und aus diesem Grund hilft York seinen Kunden, dabei ihre emotionale Intelligenz zu steigern. Und seine Haltung als Coach findet sich auch in seinem Leitspruch wieder: „Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Beziehung zu dir selbst!“
Zur Website von York Ambros geht es hier.
Beitragsbild: © Justin Bockey
]]>Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung nutzt aktiv soziale Medien, in Deutschland sind das alleine etwa 47 Millionen Menschen. Jede Sekunde werden Millionen Posts, bestehend aus Fotos, Videos oder Texten hochgeladen. Während manche sich dabei zurücklehnen und den Content nur ansehen, geht es einem großen Teil der Nutzer vor allem um eines: Aufrufe, Likes und Abonnenten zu sammeln.
Viele setzen dabei darauf, sich einen kleinen Boost zu beschaffen, und Follower usw. zu kaufen. Doch wer steckt hinter diesen Tricks? Wir haben Santino Fandrei vom bekannten Online-Shop Followerfabrik.de gefragt, wie das Geschäft mit den Klicks funktioniert und wer bei ihm einkauft.
Als wir Santino fragen, ob seine Followerfabrik so etwas wie ein dunkles Mafia-Geschäft ist, muss er lachen. „Tatsächlich denken einige, dass Follower kaufen einen Underground-Charakter hat. Mittlerweile ist es aber ganz normal – es macht jeder und es hilft, vor allem am Anfang den Start zu schaffen. Egal ob man Influencer/Star werden möchte, es bereits ist oder seine Produkte verkaufen möchte, es macht in vielen Situationen Sinn bei den Zahlen nachzuhelfen – auch wenn man sich das natürlich davor individuell anschauen muss.“
Auch wenn uns Santino keine konkreten Namen von Kunden nennen darf, staunen wir nicht schlecht – die Liste der bekannten Gesichter scheint lang zu sein. Influencer, Rapper und sogar große TV-Studios geben regelmäßig Bestellungen auf. Aber wie kann es sein, dass Likes kaufen so beliebt geworden ist?
Man kann generell sagen, dass wir täglich Follower und Likes im Millionenbereich vermitteln.
Vor wenigen Jahren noch war es deutlich einfacher, in Netzwerken wie TikTok, Instagram & Co. Zuschauer zu gewinnen, die man begeistern kann. Durch die großen Massen an Inhalten, die täglich veröffentlicht werden, sinkt aber auch die Chance, viral zu gehen. Genau dort helfen Online-Shops wie die Followerfabrik. Durch gezielte Schübe wird an der Reichweite gekurbelt – offenbar mit viel Erfolg.
„An manchen Tagen erhalten wir auch mal zwei Aufträge für eine Million Instagram Folloer gleichzeitig. An anderen Tagen kommen dann vllt. nicht all zu große Packages – aber dafür dann z.B. eine Vielzahl an Bestellungen rein. Generell kann man aber sagen, dass wir eigentlich täglich Follower und Likes im Millionenbereich vermitteln.“ sagt uns Santino.

Das Büro der Followerfabrik / zvg
Im Online-Shop auf followerfabrik.de bietet Santino und sein Team eine Vielzahl an Services an, um das Wachstum in den sozialen Medien zu beschleunigen. Von Insta-Followern, über YouTube-Aufrufe bis hin zu Twitch Live-Zuschauern findet man hier alles. Einmal in den Warenkorb gelegt, muss man nur die gewünschte Menge auswählen, den Link zu seinem eigenen Account einfügen, und den Kauf tätigen. Schon kann man den Zahlen dabei zusehen, wenn sie in die Höhe schießen.
„Natürlich sollte man generell darauf achten – dass die gekauften Likes mit dem eigenen Profil matchen.“ meint Santino. Gerade wenn einem das Instagram-Profil wichtig ist, so macht es Sinn – sich für die deutschen Services zu entscheiden. Diese zeichnen sich durch hohe Qualität/Authentizität und Stabilität aus.
Ein Rückgang dieser deutschen Follower ist auch nach geraumer Zeit nahezu ausgeschlossen und somit natürlich die perfekte Option um auf Instagram langfristig und konstant zu wachsen. Ein Risiko gibt es grundsätzlich nicht, alle angebotenen Dienstleistungen werden täglich auf Funktionalität und Qualität geprüft und verursachen keine Probleme.“
Santino erklärt uns, dass es seine Firma seit 2021 gibt und die Umsätze, sowie die Anzahl der Kunden konstant steigen. „Davor habe ich bereits einen anderen Shop betrieben, und habe dann vor 3 Jahren die Followerfabrik gegründet“. Obwohl die Website erst seit 3 Jahren aktiv ist, gibt es schon ein Team aus 14 Mitarbeitern, die sich um die Wünsche der Kunden kümmern.
„Meistens sind davon so 4-6 gleichzeitig im Büro. Es macht einfach Megaspaß hier zu sein. Man muss dazu sagen – dass eigentlich alle Teammitglieder mit mir bereits, bevor sie Followerfabrik Teammitglied wurden – mindestens bekannt, viele aber auch bereits Freunde gewesen sind. So kommt man dann natürlich gerne ins Büro.“
Obwohl wir erwartet hatten, dass er aktiv in den sozialen Medien ist, gibt der „Follower-König“ zu, dass er das Influencen lieber seinen Kunden überlässt. Die hätten schließlich schon genug Konkurrenz. Daher belässt Santino sein Insta-Profil lieber bei 0 Beiträgen – und wenn er andere inspirieren möchte, dann macht er es doch lieber traditionell über Zeitungsartikel wie diesen.
]]>Mittelständische Unternehmen, Konzerne oder staatlich geführte Institutionen – sie alle vertrauen auf sein Geschick. Bernd Spiess zeigt seit mehr als 10 Jahren großen Unternehmen, wie sie ihre Produkte an den Mann bringen. Doch wer ist der Unternehmensberater und Verhandlungstrainer, über den die Führungsriege spricht? Ein Portrait.
Genau so wie ein Profisportler gutes Training braucht, um am Match-Tag glänzen zu können, kommen auch Top-Verkäufer nicht ohne eine passende Strategie aus. Dieses Beispiel zeigt uns Bernd Spiess gleich zu Anfang unseres Gesprächs auf, als wir ihn fragen, wieso man ihn bei renommierten Banken, Energie- und IT-Unternehmen sowie im Bereich Automotive und der Industrie so häufig anfragt. Wir treffen den 50-jährigen Unternehmer zu einem Kaffee ganz ohne die Hektik des Berufsalltags.
Wir bemerken schnell, dass sich ein Verkäufer – pardon – DER Verkäufer wohl nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt, denn auch wenn wir in unsere Fragen Zynismus einbauen, um ihn aus der Reserve zu locken, reagiert er mit Gelassenheit und Charme. Bernd Spiess hat sich nach seinem Wirtschaftsstudium die Karriereleiter hochgehangelt, zum Schluss hat er fast 10 Jahre lang als Vertriebsleiter und zuletzt in der Geschäftsleitung in einem erfolgreichen Fuhrparkmanagement-Unternehmen gearbeitet.
Referenzen und Erfahrung, darauf komme es an bei der Auswahl eines Trainers, dem man schließlich die Zukunft seiner Verkaufszahlen in die Hand legt. Viele der selbsternannten Coaches, die man online heute zuhauf findet, haben selbst gar keine weitreichenden Erfahrungen, geschweige denn Erfolge vorzuweisen.
„Meine Erfolge sind zum Glück öffentlich einsehbar.“ fügt Bernd Spiess ein wenig Stolz hinzu. Dennoch gesteht er ein, dass er nicht für jedes Unternehmen das perfekte Match sein kann. „Es gibt Gespräche, da verstehe ich mich mit Menschen super gut, am Ende kommen wir aber zu dem Schluss dass unsere Ansichten zu unterschiedlich sind. Wenn ich ein Projekt annehme, dann muss ich das zu 100% vertreten können und dahinterstehen. Das Bauchgefühl spielt also schon auch noch eine Rolle.“
Gut vorbereitet sein, authentisch sein und gut zuhören können. Der Verkäufer ist die Brücke des Kunden, die ihn dabei unterstützt, eine Lösung für sein Problem zu finden.
Während man noch vor einigen Jahren den Großteil der Produktinformationen vom Verkäufer erstmals präsentiert bekam, ist heute fast alles online abrufbar. KI-unterstützt kann man manchmal sogar die Dienstleistung simulieren oder das Produkt erleben (Beispielsweise das Auto-Modell in einer virtuellen Welt Probe fahren). „Heute steht im Verkauf der Mensch und das Vertrauen im Vordergrund“ heißt das für den Verkaufstrainer im Umkehrschluss. Der Verkäufer müsse dem Kunden ein gutes Gefühl geben, eine Beziehung aufbauen und mit Zusatzleistungen punkten. Reines Fachwissen reiche laut Spiess längst nicht mehr aus.

Vertriebstrainer Bernd Spiess lächelt selbstbewusst in die Kamera / zvg
Viele Dienstleistungen sind und bleiben nicht standardisierbar – dessen ist sich Spiess sicher. Daher würden Verhandlungen sogar wichtiger, statt unwichtiger. Sobald die einheitlichen Prozesse nicht mehr greifen, ist wieder Verkaufs- und am Ende des Tages Verhandlungsgeschick des jeweiligen Verkäufers gefragt.
„Gut vorbereitet sein, authentisch sein und gut zuhören können. Ein Verkäufer ist im Verkaufsgespräch seine Brücke, beziehungsweise sein Dienstleister, der ihn dabei unterstützt, eine individuelle Lösung für sein Problem zu finden.“
Kunden würden ausschließlich kaufen, wenn sie einen Mehrwert für sich erkennen, meint Spiess. Viele Verkaufsgespräche drehen sich jedoch um Produkteigenschaften und Produktvorteile. Damit bekomme der Kunde in vielen Fällen das Gefühl der Vergleichbarkeit und man mündet automatisch in einer intensiven Preisdiskussion. Das könne vermieden werden.
Der Nutzen müsse dem Kunden klar sein, und das solle so einfach wie möglich gestaltet werde, wenn es nach Spiess geht. Komplexe fachliche Erklärungen seien im Erstgespräch fehl am Platz, es müsse erst einmal eruiert werden, inwiefern die Dienstleistung oder das Produkt den Kunden wirklich zu seinem Endziel bringt.
Während manche Vertriebsleiter von Workshops und Trainings begeistert sind, trauen es sich andere zu, ihren Mitarbeitern das nötige Wissen selbst beizubringen. Aufgrund der schweren Messbarkeit spalten sich die Meinungen zu kostspieligen Schulungen in mittelständigen, aber auch in großen Firmen. „Für mich ist das beste Ergebnis, dass meine Kunden mich immer wieder anrufen.“ zeigt sich Bernd Spiess zufrieden mit seinen Erfolgen. Außerdem fügt er an: „Wenn man die Kosten eines Trainings auf den einzelnen Mitarbeiter herunter rechnet, und die Vertriebsleitung sowie der Mitarbeiter selbst seinen Teil dazu leistet, dass das Gelernte auch in der Praxis umgesetzt wird, ist der ROI meistens sehr gut und es rechnet sich schnell.“
Zum Abschluss unseres Gesprächs wollen wir wissen: Worauf muss sich ein Mitarbeiter einstellen, wenn er den Trainingssaal betritt und eine Schulung mit Bernd Spiess bevorsteht? Die Antwort des Profis kommt dabei wie aus der Pistole geschossen: „Viel Arbeit“. Spiess lacht, fügt aber hinzu: „In meinen Schulungen gibt es kein zurücklehnen und ‚berieseln lassen‘. Ich arbeite mit den Mitarbeitenden an den tatsächlichen Problemen, mit denen sie im täglichen Geschäft konfrontiert werden. Das ist anstrengend, dafür lohnt es sich am Ende umso mehr. Aber keine Sorge, der Humor kommt bei mir nie zu kurz! “

Privat muss nicht bei jeder Sache beinhart verhandelt werden, gibt Bernd Spiess zu – wenn es um die ehemaligen Spielzeuge seiner Kinder geht, ist der Niederösterreicher auch einmal großzügig und gibt nach. Schließlich sei es ja für einen guten Zweck. Und bei Zeit mit der Familie müsse das Unternehmen auch mal außen vorgelassen werden, betont Spiess. „Das gilt es dann zu managen, dass man sich die Zeit auch nimmt.“ In den nächsten Jahren wolle er sein Unternehmen weiter vergrößern und vor allem am deutschen Markt weiter ausbauen. „Mal sehen, was noch alles auf mich zukommt.“ gibt er sich abenteuerlustig. Und Apropos Abenteuer Eine Tour mit dem Wohnwagen durch Europa mit seiner Lebensgefährtin soll auch noch anstehen.
Zur Website von Bernd Spiess geht es hier.
]]>Gegründet wurde Empion Ende 2021 von Dr. Annika von Mutius und ihrer Studienfreundin Dr. Larissa Leitner, beide Absolventinnen der WHU. Annikas Erfahrungen aus dem Silicon Valley, insbesondere bei einem Robotics Startup, und Larissas Kompetenzen bildeten die Grundlage für Empion. Ihre Vision war es, KI-gestütztes Headhunting zu ermöglichen, das Kandidaten und Unternehmen basierend auf Werten, Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen zusammenbringt.
Das Jahr 2023 begann für Empion als kleines Team, bestehend aus Annika, Larissa und ihrem ersten Mitarbeiter David. Aber im Laufe des Jahres erlebte das Unternehmen einen enormen Wachstumsschub. Eine Seed-Finanzierung von sechs Millionen Euro, eine neue Büroumgebung und eine Teamvergrößerung auf rund 30 Personen kennzeichnen diesen Wandel.
Annika erkannte 2023, dass individuelle Leistungen, wie das Gewinnen eines Kunden, weniger Bedeutung haben als Teamerfolge. Ein prägender Moment war, als ein von ihr unbekannter Kundenvertrag unterschrieben wurde, ein klarer Beleg für das erfolgreiche Wirken ihres Teams.

Gruenderinnen Empion Dr. Anna von Mutius / Dr. Larissa Leitner
Neben beruflichen Zielen möchte Annika von Mutius im Jahr 2024 auch persönliche Ambitionen verfolgen, wie ihre verlorene Lesefreude wiederzufinden. Zu den Herausforderungen im vergangenen Jahr zählte unter anderem der Umgang mit Banken und administrativen Hürden.
Besonders stolz ist sie auf ihre Beziehung zu Mitgründerin Larissa, die sich auch in schwierigen Zeiten als stark und zuverlässig erwiesen hat. Ein Bedauern von Annika von Mutius ist die Vernachlässigung des persönlichen Austauschs mit Kollegen aufgrund ihrer vielen Reisen und Veranstaltungen.
If you can’t beat it, join it.
Der beste Business-Ratschlag, den sie 2023 erhielt, war „If you can’t beat it, join it“, der die Wichtigkeit von Teamarbeit und gemeinsamen Anstrengungen unterstreicht. Trotz gelegentlichen Schlafmangels bleibt Annika lebensbejahend und engagiert.
In ihrer Freizeitgestaltung für das Jahr 2024 möchte Annika von Mutius mehr Ruhe finden, vorzugsweise durch Alleinsein. Einige persönliche Ausgaben, wie das gemietete, aber selten genutzte Fahrrad, möchte sie reduzieren. Stattdessen plant sie, in die Einrichtung ihrer neuen Wohnung zu investieren, insbesondere in Lampen und Vorhänge in Sonnengelb.
Ein Bereich, in dem sie 2024 sparen möchte, sind Ohrringe – trotz ihrer Liebe zu großen Schmuckstücken. Unverzichtbar für den Start ins neue Jahr ist für Annika ihre Mitgründerin Larissa.
]]>

Bildquelle: Gönrgy GmbH
In Buxtehude, dem Heimatort des bekannten Twitch-Streamers, hat sich MontanaBlack längst einen Namen gemacht. Neben seiner erfolgreichen Karriere als Streamer auf Twitch, wo er zu den Top-Persönlichkeiten in Deutschland zählt, hat er sich auch als Unternehmer bewiesen. Besonders bemerkenswert ist sein Vorstoß in den Getränkemarkt, der 2023 eine außergewöhnliche Performance hinlegte.
Im Bereich der Influencer-Markenprodukte sind Getränke ein beliebter Artikel. Während viele sich für Tee- oder Kaffeevariationen entscheiden, wählte MontanaBlack einen anderen Weg. Er brachte seinen eigenen Energy-Drink namens Gönrgy auf den Markt, eine Entscheidung, die sich als äußerst profitabel erwies. In seinen Livestreams, hauptsächlich auf der Plattform Twitch, spricht er oft darüber, wie Gönrgy ihm 2023 zu außergewöhnlichem Erfolg verholfen hat.

Bildquelle: Instagram / Montanablack
Neben seiner Tätigkeit als Twitch-Star engagiert sich MontanaBlack auch in anderen Geschäftsbereichen. Neben Gönrgy ist er auch für seine eigene Bekleidungslinie bekannt. Diese Vielseitigkeit in seiner beruflichen Laufbahn zeigt, wie er es schafft, seine Online-Popularität in verschiedene erfolgreiche Unternehmungen umzusetzen.
Das Jahr 2023 markiert somit einen wichtigen Meilenstein in der Karriere von MontanaBlack. Sein Einstieg in den Getränkemarkt mit Gönrgy hat sein Einkommen als Top-Verdiener zusätzlich gesichert und außerdem gezeigt, wie loyal seine Fans ihm gegenüber sind.
Bildquelle Hauptbild: Instagram / @montanablack
]]>
Täglich begegnen Google-Nutzer den AdWords-Anzeigen, die durch ihre prägnante Gestaltung aus den organischen Suchergebnissen hervorstechen. Diese bezahlten Werbebotschaften ziehen in der Regel zuerst die Aufmerksamkeit auf sich, bevor die Nutzer sich den unbezahlten Links zuwenden. Dies verdeutlicht die Effektivität und den Reiz dieser Werbeform. Werbetreibende können durch professionelle SEA-Maßnahmen oft eine deutliche Zunahme an Websitebesuchen und Umsatz feststellen. Dies erfordert allerdings eine gut durchdachte SEA-Strategie und deren kompetente Implementierung. Hierfür empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen AdWords-Agentur.
Für Unternehmen, die im Internet um Kundschaft werben möchten, ist die Präsenz in den Top-Ergebnissen von Google entscheidend. Dies bedeutet, dass Google das Unternehmen bei allen relevanten Schlagwörtern prominent platzieren sollte.
Diese Sichtbarkeit kann durch gezieltes Suchmaschinenmarketing beeinflusst werden, das zwei Hauptbereiche umfasst:
Suchmaschinenoptimierung (SEO):
Hierbei optimieren Webseitenbetreiber ihre Seiten durch On- und Offpage-Maßnahmen, um in den kostenlosen Suchmaschinenrankings besser dazustehen.
Suchmaschinenwerbung (SEA):
Durch bezahlte Werbung erlangen Unternehmen zusätzliche Sichtbarkeit.
Durch das Zusammenspiel von SEO und SEA eröffnen sich bedeutende Wachstumsmöglichkeiten. Viele Kunden suchen auf Google nach Informationen und kommerziellen Angeboten. Eine hohe Sichtbarkeit bei wichtigen Suchbegriffen steigert die Wahrscheinlichkeit von Umsatzsteigerungen. Aktuell nutzen nur 38 % der Unternehmen diese Möglichkeit – eine Chance für vorausschauende Geschäftsleute!
Die Suchmaschinenwerbung über Google basiert auf grundlegenden Prinzipien:
Werbetreibende verknüpfen ihre Anzeigen mit spezifischen Suchbegriffen. Bei Eingabe dieser Begriffe durch Nutzer wird die Anzeige mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit angezeigt. Die Kosten für die Werbeanzeigen variieren je nach Popularität des Keywords. Bei starker Konkurrenz steigen die Kosten. Kosten entstehen nur, wenn Nutzer auf den Werbelink klicken. SEA-Kampagnen können bei Google-Werbung flexibel angepasst und deren Erfolg transparent überwacht werden. Ein festgelegtes Budget sorgt für finanzielle Planungssicherheit.
Die beliebteste Form von Google-Werbung sind Textanzeigen. Firmen sollten in wenigen Worten das Interesse der Zielgruppe wecken und gleichzeitig spezifisch ansprechen, um Streuverluste zu vermeiden.
Ähnlich wie im Social-Media-Marketing und anderen Online-Marketing-Methoden können theoretisch auch Laien SEA-Maßnahmen umsetzen, da die technischen Barrieren relativ niedrig sind. Allerdings zeigt die Praxis, dass vor allem Spezialisten in der Lage sind, die begrenzten finanziellen Ressourcen effektiv einzusetzen.
Eine wirksame Suchmaschinenwerbung erfordert einen systematischen Ansatz. Experten führen zunächst eine detaillierte Keywordanalyse durch und wählen ansprechende Suchbegriffe aus. Danach kreieren sie aussagekräftige Anzeigen und entwickeln überlegte SEA-Strategien und Kampagnen. Sie behalten außerdem die Ergebnisse im Auge und nehmen bei Bedarf sofort Anpassungen vor.
]]>
In Deutschland erlebten in jüngerer Vergangenheit namhafte Unternehmen wie Karstadt, Peek & Cloppenburg, Maredo und die Adler Modemärkte das Schicksal der Insolvenz. Hier, so berichtet die erfahrene Insolvenzverwalterin und Rechtsanwältin Sigrun Römer, wird oft ebenfalls schnell nach einem Verantwortlichen gesucht. Als Ursachen für solche Unternehmensinsolvenzen werden häufig externe Faktoren angeführt.
Diese Sichtweise lenkt jedoch von einer wesentlichen Erkenntnis ab: Das Mindset innerhalb des Unternehmens spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg oder Misserfolg. Eine zu starke Fokussierung auf externe Faktoren kann dazu führen, dass interne Probleme, wie eine mangelhafte Unternehmensstruktur, unzureichende Anpassungsfähigkeit an Marktveränderungen oder problematische Führungsstile, übersehen werden.
Der Fall Lehman Brothers ist ein Lehrstück dafür, wie eine Kombination aus internen Missständen und äußeren Markteinflüssen zu einem dramatischen Zusammenbruch führen kann. Es zeigt sich, dass eine ausgewogene Betrachtung, die sowohl interne als auch externe Faktoren berücksichtigt, entscheidend ist, um die Ursachen von Unternehmenskrisen zu verstehen und zukünftig zu vermeiden.
In der heutigen schnelllebigen Wirtschaftswelt ist es umso wichtiger, dass Unternehmen ein resilientes, anpassungsfähiges und selbstreflektierendes Mindset entwickeln. Das beinhaltet eine fortlaufende Überprüfung und Anpassung der Geschäftsstrategie, ein offenes Ohr für Feedback von Mitarbeitern und Stakeholdern sowie eine transparente Kommunikationskultur. Nur so können Firmen langfristig erfolgreich agieren und sich gegen Krisen wappnen.
Die Erfahrungen von Insolvenzverwaltern wie Sigrun Römer zeigen deutlich, dass in vielen Fällen eine Kombination aus internen Fehlentscheidungen und externen Herausforderungen zu Unternehmenskrisen führt. Das Bewusstsein und die aktive Auseinandersetzung mit diesen Aspekten sind somit unerlässlich für ein nachhaltiges Unternehmensmanagement und den langfristigen Erfolg.
]]>
Geboren und aufgewachsen in Österreich, begann seine Karriere nicht unbedingt mit dem festen Vorhaben, die Tech-Welt zu erobern. Doch sein Weg führte ihn unweigerlich dorthin. Mit einem Hintergrund in Betriebswirtschaft und Informatik an der Johannes Kepler Universität in Linz wurde ihm bald klar, dass seine Leidenschaft an der Schnittstelle von Technologie und Geschäftsentwicklung liegt.
Im Jahr 2009, zu einer Zeit, als Smartphones und Apps gerade an Popularität gewannen, gründete er zusammen mit drei Freunden Runtastic. Das Unternehmen spezialisierte sich darauf, die neuesten mobilen Technologien zu nutzen, um Menschen dabei zu helfen, ihre Fitnessziele zu erreichen. Mit der Runtastic-App konnten Benutzer ihre Läufe, Radtouren und andere sportliche Aktivitäten verfolgen, analysieren und teilen. Doch was Runtastic wirklich von anderen Fitness-Apps unterschied, war sein Engagement für ein umfassendes Benutzererlebnis, das von der Community und der Datenanalyse unterstützt wurde.
© Florian Gschwandtner
Unter Gschwandtners Führung wuchs Runtastic rasch zu einem der führenden Player in der Fitness-App-Branche heran. Dieser Erfolg blieb nicht unbemerkt. 2015 erwarb der Sportartikelriese Adidas das Unternehmen für beeindruckende 220 Millionen Euro, ein Beweis für den Wert und die Vision, die Gschwandtner und sein Team in Runtastic eingebracht hatten.
Nach dem Verkauf von Runtastic widmete sich Gschwandtner neuen Projekten und Möglichkeiten. Seine Begeisterung für Start-ups und Innovationen führte ihn zu diversen Mentorentätigkeiten und Investitionen in aufstrebende Unternehmen. Er wurde zu einem Vorbild für viele junge österreichische Gründer und spielte eine Schlüsselrolle dabei, Österreich als einen lebendigen und dynamischen Ort für Start-ups und Technologieinnovationen zu etablieren.
Gschwandtners Einfluss geht über die Grenzen von Runtastic und die Fitness-App-Industrie hinaus. Als Visionär, Leader und Innovator hat er gezeigt, dass mit Entschlossenheit, Leidenschaft und der richtigen Idee jeder große Träume verwirklichen kann.
]]>
Die Gründer Christian Byza und Arndt Voges haben tiefe Wurzeln in der Bildung. Ihre familiären Hintergründe, geprägt von Generationen von Lehrern, haben ihre Leidenschaft für das Lernen und Lehren entfacht. Ihr Zusammentreffen in San Francisco markierte den Beginn einer reichen Partnerschaft, geprägt von gemeinsamen Visionen und dem Wunsch, im Bildungsbereich etwas zu bewegen.
Ursprünglich mit dem Fokus auf die Aufklärung rund um Kryptowährungen gegründet, hat Learn.xyz seine Mission erweitert. Dies kam nach der Realisierung, dass ihre Plattform das Potenzial hatte, ein breiteres Spektrum an Themen zu behandeln, angeführt von Nutzerfeedback und aktuellen Marktveränderungen.
Der Wendepunkt für Learn.xyz kam mit der Entdeckung der Fähigkeiten von generativer künstlicher Intelligenz, insbesondere mit der Einführung von OpenAI’s ChatGPT. Dieses revolutionäre KI-Tool ermöglichte es der Plattform, automatisiertes Lernmaterial zu einer Vielzahl von Themen zu erstellen. Das Ergebnis? Ein explosionsartiges Wachstum und die Erstellung von zehntausenden von Kursen in nur wenigen Wochen.
Heute bietet Learn.xyz einen innovativen Ansatz für das Online-Lernen. Die Nutzer können maßgeschneiderte Kurse basierend auf ihren Interessen erstellen oder aus einer umfangreichen Bibliothek auswählen. Um sicherzustellen, dass Qualität und Genauigkeit gewährleistet sind, durchlaufen die Kurse mehrere KI-Prüfungen, wobei die am häufigsten besuchten Kurse zusätzlich manuell überprüft werden.
Das Geschäftsmodell des Unternehmens basiert auf einer Freemium-Struktur, wobei die Grundfunktionen kostenlos sind. Byza und Voges sind fest davon überzeugt, dass Bildung für alle zugänglich sein sollte.
Mit Blick auf die Zukunft strebt Learn.xyz an, Partnerschaften mit Unternehmen und Bildungseinrichtungen aufzubauen. Sie haben bereits einige beeindruckende Anfragen erhalten und sind bestrebt, ihre Plattform als maßgeblichen Akteur im Bereich Online-Bildung zu etablieren.
]]>Patrik-Ludwig Hantzsch, ein Wirtschaftsforscher, sieht den Anstieg im Zusammenhang mit der allgemeinen Zunahme der Erwerbstätigkeit von Frauen. Frauen entscheiden sich heutzutage vermehrt für Selbstständigkeit und Unternehmertum. „Eine weibliche Führungskraft im Mittelstand ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich“, betont er. Die Betrachtung bezieht sich auf Firmen mit weniger als 250 Mitarbeitern.
Je nach Branche gibt es signifikante Unterschiede. Frauen stellen die Mehrheit der Führungskräfte im Gesundheits- und Sozialwesen mit 51 Prozent. In „anderen Dienstleistungen“, zu denen auch Friseure und Optiker zählen, sind es 47,3 Prozent, während im Gastgewerbe 30,4 Prozent der Führungskräfte weiblich sind. Im Bereich „Kunst, Unterhaltung und Erholung“ liegt der Anteil bei 29,7 Prozent. Im verarbeitenden Gewerbe hingegen sind es lediglich 12,5 Prozent und im Baugewerbe nur 7,3 Prozent. Hantzsch kommentiert: „Die Branchenverteilung reflektiert oft traditionelle Berufswahlen beider Geschlechter.“
In Ostdeutschland gibt es überdurchschnittlich häufig Frauen in Führungspositionen: In Sachsen-Anhalt sind es 25 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern 24,7 Prozent und in Berlin 24,3 Prozent. Im Gegensatz dazu sind in Baden-Württemberg (21,8 Prozent), Bayern (21,7 Prozent) und Bremen (21,6 Prozent) verhältnismäßig weniger Frauen in Chefpositionen zu finden.
]]>